Radtour Lorsch - Ladenburg (ca. 31 km)

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Startpunkt:  „Königshalle“

Geradeaus auf der Nibelungenstraße (mäßiger Verkehr, asphaltiert) bis zur nächsten Abzweigung (rechts Baum bestandene Allee). An der Abzweigung biegen Sie in die Odenwaldallee  bis Sie zur Kreuzung L 3111 gelangen. Fahren Sie links auf der Landstraße (stark befahren) ca. 800 m bis zur kleinen „Heppenheimer Brücke“. Biegen Sie vor der Brücke rechts auf den Fahrradweg ab und fahren Sie durch die Ebene entlang der Weschnitz am Naturschutzgebiet „Weschnitzinsel von Lorsch“ vorbei. Hier kann man übrigens von einem Hochstand großen Brachvögeln (Bekassien-Art) und anderen Vogelarten zusehen. Ein hübscher Rastplatz befindet sich unmittelbar an der Herrenbrücke (kleines Stauwehr mit Blick auf die Dämme der Weschnitz).

Entlang des Dammes kommen Sie über eine Brücke und fahren bis zum „Sachsenbuckel“ (eine große Flugsanddüne, die in der Mitte abgegraben wurde). Am großen Grenzstein vor der Düne, der einst Kurmainz vom Bistum Worms trennte, fahren Sie links ab entlang einiger Aussiedlerhöfe. Dann geht es wieder über eine Brücke, vorbei an Pferdekoppeln. Der asphaltierte Weg biegt nach ca. 1 km rechts über eine Brücke und nach der Brücke sofort wieder links. Am Wegesrand liegen historische Reste des ehemaligen  Frauenkloster Hagen: Das „Bruchhäusl“ diente Pferdehirten als Unterstand (empfehlenswert ist ein kleiner Abstecher zur Besichtigung zu Fuß).

Ende des Radwegs biegen Sie rechts ab Richtung Lampertheim-Hüttenfeld und fahren geradeaus über die kleine Brücke (vorbei an großen Spargelfeldern), anschließend links und dann geradeaus. Nach ca. 300 m biegen Sie rechts in einen Feldweg und anschließend gleich links ab und kommen am Friedhof in Hüttenfeld vorbei. Die weitere Strecke führt durch ein kleines, verkehrsberuhigtes Wohngebiet auf der Gemarkung Hemsbach/Lampertheim. Fahren Sie an der Kreuzung halb links Richtung Hemsbach  - übrigens Beginn des „badischen Teils“ der Kurpfalz (Lorscher Straße – mäßiger Verkehr); nach ca. 100 m beginnt links von der Straße ein asphaltierter Fahrradweg. Diesen fahren Sie bis zur kleinen Brücke.

Von hier geht es rechts auf ebenen, größtenteils  asphaltierten Radwegen durch das Naturschutzgebiet, vorbei an den zahlreichen Obst-; Tabak- und Spargelfeldern immer entlang der Weschnitz  Richtung Weinheim. Am Ortseingang biegen Sie links in die Viernheimer Straße und fahren auf dem kombinierten Geh-Radweg bis zur nächsten Kreuzung. Hier geht es rechts in die Händelstraße (mäßiger bis starker Verkehr) geradeaus über die Kreuzung der L3408/Mannheimer Straße. Auf der Cavaillonstraße, nach Überquerung der OEG-Gleise, biegen Sie rechts auf den Radweg entlang des Multrings, überqueren die Kreuzung (Breslauer Straße) und biegen nach ca. 250 m in die Waidallee. Nach Überquerung der Eisenbahnlinie (geringer Güterverkehr) gelangen Sie nach ca. 350 m an den Hammerweg und sehen  schon das große Erlebnis- und Freizeitbad Miramar – übrigens eine ideale Raststelle nicht nur mit Kindern zum „abtauchen“ im Wellenbad!  Rechts in den Hammerweg einbiegend liegt nach wenigen Metern das Restaurant „Seeblick“ mit gut bürgerlicher griechischer Küche und kleinem Biergarten.

Die weitere Strecke führt entlang des Waidsee – ein sehr schöner Badesee und ein kleines Paradies für Surfer – (Badesaison ca. Mitte Mai – Mitte Sept.) zurück auf die Felder der badischen Bauern. Auch hier die typischen Spargelfelder sowie der Anbau von ökologischen regionalen Produkten, die natürlich in zahlreichen Restaurants der Umgebung erntefrisch auf den Teller kommen! Apropos: Sehr empfehlenswert auch ein Abstecher auf ein Erdbeerfeld: Hier kann man (natürlich nur wo erlaubt!) seine eigenen Erdbeeren ernten, an Ort und Stelle verspeisen oder als Proviant für den weiteren Weg pflücken!

Etwa bis zur Mitte des Hammerwegs verläuft auch der Radweg „Bergstraße/Rheinweg“, beginnend in Konstanz führt er bis nach Heppenheim!

Zurück in den grünen Ebenen der regionalen Obstanbauer der Kurpfalz  - zu den typischen regionalen Produkten findet man hier auch große Tabakfelder - führt der Weg über Muckensturm nach Heddesheim. Auch diese Strecke bietet teils herrliche Aussichten sowohl in die Rheinebene als auf die Ausläufer des Odenwaldes an der “Ferienstraße Bergstraße”. Bewacht wird Ihr Weg links von den zwei Burgen von Weinheim und etwas südlicher von der Strahlenburg Schriesheim, rechts sehen Sie bei klarem Wetter bis zur ehemaligen Residenzstadt Mannheim. Die Wege sind vorwiegend asphaltiert – im Sommer leichte Verschmutzung durch Erntefahrzeuge möglich.

Überqueren Sie die Kreisstraße 4133 (Achtung auf Verkehr!) und fahren auf den asphaltierten Feldweg. Nach ca. 100m biegen Sie links ab, bis zur nächsten Gabelung und hier rechts ab. Vorbei am Heddesheimer Badesee (geöffnet Mai-Sept. je nach Witterung) führt die Strecke kurz vor dem Heddesheimer Sportzentrum mit Hallenbad, Sport- und Tennisplätzen und Eisbahn im Winter, Richtung Innenstadt.  Nach Überqueren der Kreisstraße (Achtung Verkehr!) geht es vorbei an der Freizeithalle am Ortsrand links ab in die  Friedhofstraße. Die Oberdorfstraße wird überquert in die Falltorstraße, und dann über die Ladenburger Straße in den Erbsenweg, ein asphaltierter Radweg und gut zu befahren.

An der nächsten Gabelung (ca. 500 m), biegen Sie links ab, vorbei am Gutshof Meng und dem “Hegehof”, ebenfalls Bauernhöfe mit regionalen und frischen Produkten nach ökologischem Anbau. 

Auf dem letzten Teil der Strecke in die Römerstadt Ladenburg sind ebenfalls vorwiegend asphaltierte Wirtschaftswege, sowohl für Tandems als auch Anhänger geeignet. Wenige Teilstücke haben eine wassergebundene Decke und können während der Erntezeit leicht verschmutzt sein.

Biegen Sie rechts ab in den asphaltierten Feldweg und fahren Sie durch die Unterführung bis zur nächsten Gabelung. Dort rechts bis zum Endes des landwirtschaftlichen Nutzweges. Entlang der Kurzgewannstraße führt Ihr Weg über die Kreuzung Schwarzkreuzstraße geradeaus bis zur Hauptstraße unmittelbar in die Altstadt von Ladenburg. Dort biegen Sie rechts ab: Idealer Rastplatz für einen Café oder ein kleines Mittagessen ist der historische Marktplatz mit seinen Restaurants und Plätzen im Freien (Freitag ist übrigens Markttag!) Apropos: Auch hier lohnt ein kleiner Abstecher zu Fuß in die links liegende St. Gallus-Kirche, Wahrzeichen der Stadt.

Geradeaus durch die Hauptstraße, vorbei an den kleinen, aber feinen Läden der Innenstadt und dem neuen Rathaus gelangen Sie zu einer Kreuzung. Hier liegt links die Stadtinformation und unmittelbar gegenüber die Villa eines der berühmtesten Bürger der Stadt: Dr. Carl Benz!

Links entlang des Neckars führt der Weg unmittelbar zur Fähre nach Neckarhausen-Edingen. Außerhalb der Fährzeiten folgen Sie der Ausschilderung (Hauptstraße geradeaus in die Bahnhofstraße und vor der Unterführung links!) zur Eisenbahnbrücke. Hier führt ein Fahrradweg über den Neckar in die Nachbargemeinde.

Fähre Ladenburg: Täglich 8 – 20h;
kein Betrieb bei Dunkelheit, Nebel oder Hochwasser (gebührenpflichtig!)

Telefon 06203 – 92 49 20