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Zerstörung und Wiederaufbau
Bleiben wir noch ein bisschen in der Pfalz und reisen zum Dom St. Peter nach Worms: Die Ursprünge des Wormser Domes reichen zurück in die frühchristliche Epoche. Der heutige, frühromanische Dom wurde unter Bischof Burchard (1000-1025) errichtet. Der Bau hatte bereits die Maße der heutigen Türme mit der gewaltigen Höhe von 65 (Osttürme) bzw. 58 m (Westtürme)!
Im 12. Jh. wurden die Westteile sowie das Langhaus errichtet. Um 1300 wurde die romanische Nikolauskapelle durch eine gotische ersetzt und gleichzeitig das Südportal mit plastischem Figurenschmuck als Bilderbibel neu gestaltet. Nach dem verheerenden Stadtbrand (1689) entstand der barocke Hochaltar von Balthasar Neumann. Auch dieser Dom ist Grablege für die Vorfahren und Angehörigen des salischen Königshauses. Zusammen mit Mainz und Speyer bilden die drei romanischen Kaiserdome heute eine weltweit einmalige Situation!
Nach dem Stadtbrand wurde bereits im Zeichen der Reformation am Marktplatz auch die barocke Dreifaltigkeitskirche erbaut. Die Grundsteinlegung 1709 fand an der Stelle des während des Stadtbrandes zerstörten „zur Münze“ statt und erhielt die Weihe 1725. Sie ist übrigens die größte barocke Kirche der Stadt und der Geschichte nach die Hauptkirche der evangelischen Christen in Worms. Nach den schweren Zerstörungen der Kirche im II. Weltkrieg wurde sie im Inneren in modernen Formen wiedererrichtet.
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