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Bonifatius und Christus in unmittelbarer Nachbarschaft
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| Vom fröhlichen Gospelgesang bis hin zu klassischen Orgelkonzerten - die Christuskirche in der Weststadt von Heidelberg |
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Die Jugendstil geprägte Weststadt von Heidelberg wird gleich von zwei großen Gotteshäusern bestimmt: Der katholischen Bonifatiuskirche und der evangelischen Christuskirche. St. Bonifatius kann ihre Abstammung von den rheinischen Kirchen der Hochromantik nicht verleugnen: Eine dreischiffige Pfeiler-Basilika mit Querschiff und Doppelturmfassade im neuromanischen Stil. Der Sakralbau bietet mit dem weitläufigen Wilhelmsplatz ein überaus harmonisches Ensemble. Der Grundsteinlegung am 8. Oktober 1899 gingen umfangreiche Planungen voraus, allerdings auch heftigste Diskussionen um die zur Finanzierung notwendige Einführung einer örtlichen Kirchensteuer ... Alle diese Probleme waren jedoch vergessen, als der Freiburger Weihbischof Dr. Justus Knecht 1903 die Kirche einweihte. Bereits fünf Jahre später wurde sie endgültig zur eigenen Pfarrei erhoben heute ist sie über 100 Jahre alt, mächtig und schön anzusehen wie damals.
Die nur wenige Meter weiter liegende evangelische Christuskirche stand übrigens nie richtig in Konkurrenz zu St. Bonifatius, auch wenn sie etwa um die gleiche Zeit gebaut wurde: Das Gemeindeleben beider Konfessionen war ausgeprägt freundschaftlich. Heute ist die Kirche vor allem für eine gute Akustik bekannt: Konzerte aller Art füllen die Bänke, vom klassischen Orgelkonzert bis hin zu fröhlichem Gospelgesang und so bringt man auch die Jugend wieder in die Kirche ...
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