Kirchen - Klöster - Konfessionen
Eine Pilgerreise in die
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Kurfürstliche Hofbaumeister

Die katholische St. Pankratius-Kirche im mittelalterlichen Ortskern von Schwetzingen
„... mögen sie auch fernerhin einträchtig beieinander wohnen und glücklich im Guten zusammenwirken“ ist die Inschrift auf der Einheitsglocke aus dem Jahr 1887 im Turm der Evangelischen Stadtkirche in Schwetzingen. Auch diese Kirche aus dem 18. Jh. hat ein bewegtes, wechselndes kirchliches Leben hinter sich. Um 1753 wurde ein Bittgesuch an Kurfürst Karl Theodor um „Genehmigung für eine Sammlung für einen Kirchenneubau“ gerichtet. Nach erteilter Genehmigung und unter Beteiligung des kurfürstlichen Architekten Franz Wilhelm Rabaliarti begann 1754 die Bauphase, bereits 1833 verlieh Großherzog Leopold den Titel „Stadtkirche“. Ihr heutiges „neubarockes“  Aussehen erhielt die Kirche übrigens um 1884/88 nach den Plänen des Kirchenbaumeisters Hermann Behagel ...

Umfassende Außen- und Innenrenovierungen 1989 bis 1996 ließen die Kirche in neuem Glanz entstehen und unterstützen die vorbildliche Gemeindearbeit der Pfarrei und den Kontakt zu den zahlreichen Gläubigen.

D
ie Katholische Sankt Pankratius-Kirche steht im Zentrum des mittelalterlichen Ortskern auf dem ältesten Kirchplatz Schwetzingens. Ihr Name geht übrigens auf den frühchristlichen Märtyrer Sankt Pankratius zurück, der 1435 als „Patrone der Pfarrkirchen zu Swettzingen“ aktenkundig wurde ... Auch dieses Gotteshaus wurde lange Zeit – je nach Konfession des Landesherren – mal von evangelischen mal von katholischen Gläubigen genutzt. Zerstört im 30jährigen Krieg wurde sie im Zuge der Pfälzischen Kirchenteilung 1705 notdürftig aufgebaut und den Katholiken zugesprochen.

Auch hier waren am Aufbau die kurfürstlichen Hofbaumeister Sigismund Zeller, Franz Wilhelm Rabaliatti und Nicolas de Pigage beteiligt. In der Krypta unter dem Chorraum wurden bis 1784 noch Priester, Bürger und vor allem Angehörige des kurpfälzischen Hofes bestattet.

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