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Hartes Schicksal
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| Pfarrkirche in Wiesloch |
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Ein besonders hartes Schicksal erlebten auch die ehemaligen Gläubigen der Stadt Wiesloch. So wurden bei Kämpfen um 1077 zwischen Kaiser Heinrich IV. und „Gegenkönig“ Rudolf von Rheinfelden über 100 Gegner durch Heinrich in der damals katholischen Stadtkirche (1071 dem heiligen Laurentius geweiht) in Wiesloch eingesperrt und verbrannt. Erst 1707 wurde die Wieslocher Pfarrkirche endgültig den Reformierten zugesprochen und wurde um 1773 zu ihrer heutigen Größe erweitert.
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Der Hochaltar von
Johann Anwander |
Um 1738 erteilte Kurfürst Carl Philipp wiederum dem Heidelberger Augustinerorden die Genehmigung, in Wiesloch ein Hospiz mit Kloster und Kirche zu bauen. Um 1803 wurde das Kloster säkularisiert und die katholische Gemeinde erwarb die Augustinerkirche, die heute dem Heiligen Laurentius geweiht ist. Die Kirche besitzt übrigens eine sehr schöne barocke Ausstattung, der Hochaltar wurde von Johann Anwander geschaffen.
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